Viele Selbständige stehen vor dem gleichen Problem: Wer als Grafikdesigner, Fotograf, Yoga-Lehrer oder Journalist ein eigenes Business starten möchte, braucht auch immer einen professionellen Webauftritt. Der sollte bestenfalls nicht nur informativ sein, sondern auch mit starkem Design und Leistung überzeugen.
Zu allem Überfluss warten zudem mit DSGVO, AGB, Impressum und Co. auch noch zahllose rechtliche Fallstricke, die bei falscher Betextung teure Abmahnungen nach sich ziehen können. Damit in der Selbständigkeit nicht die meiste Zeit mit Webdesign und Admin-Tätigkeiten draufgeht, gibt es Website-Baukästen wie Jimdo. Die sind eine passende Lösung für alle, die funktionierende und rechtssichere Websites brauchen, ohne dabei Profi-Kenntnisse mitzubringen. Wir klären, wie gut das Angebot wirklich ist.
Jimdo Grow Legal: Das umfasst das Website-Abo
Jimdo bietet unterschiedliche Pakete an, die von der einfachen Ausprobier-Variante bis zum umfangreichen Komplettpaket Unlimited reichen. Für viele Selbstständige, die in einem professionellen Kontext unterwegs sind, dürfte dabei die Variante Grow Legal besonders interessant sein. Hier gibt es neben dem Website-Baukasten, der eine Zusammenstellung der Website aus professionell anmutenden Design-Bausteinen ermöglicht, auch eine laut Anbieter abmahnsichere Erstellung der notwendigen Rechtstexte und Pop-ups. Ferner sind im Abo SEO-Werkzeuge, Analyse-Tools, eine Bilddatenbank sowie die Website-Domain eingeschlossen.
Ebenfalls praktisch: Der KI-Assistent Companion AI begleitet laut Anbieter die Erstellung einer eigenen Website. Das Tool soll Tipps für die Erstellung bestimmter Elemente geben oder macht auf Nachfrage Vorschläge für die Gestaltung der Kategorien und Inhaltstypen. Dazu verspricht der Hersteller eine KI-Analyse und Live-Vergleiche mit der Konkurrenz. Das System soll dabei passende Vorschläge liefern, was nachhaltigen Einfluss auf den Erfolg der eigenen Seite haben könnte.
Jimdo Grow Legal im Überblick
- Professioneller Website-Baukasten
- Abmahnsichere Rechtstexte
- SEO-Werkzeuge
- Besucher-Analyse
- Foto-Datenbank
- KI-Werkzeuge zur Erstellung und Weiterentwicklung der Website
Der Preis im Vergleich: Wie günstig ist das Angebot von Jimdo?
Preislich liegt Grow Legal von Jimdo mit einem Normalpreis von 26 Euro im Monat auf Augenhöhe mit dem Angebot anderer Website-Baukästen auf dem Markt. Anbieter wie Squarespace und Ionos decken einen ähnlichen Leistungsumfang bei Design und SEO-Optimierung ab. Der Unterschied zu Jimdo: Einzig Ionos bietet ebenfalls einen optionalen Abmahnschutz, der rechtssichere Texte garantiert. Während Jimdo diesen direkt in den Preis seines Gesamtpaketes integriert, muss er bei der Konkurrenz aber einzeln dazugebucht werden. Am Ende liegt der Preis hier ohne Sonderaktionen insgesamt aber ebenfalls bei 26 Euro.
Schön: Derzeit lockt Jimdo mit einem Neukundenrabatt. Wer ein neues Konto eröffnet, kann sich in einem begrenzten Zeitraum die ersten zwölf Monate des Website-Abos mit 50 Prozent Rabatt sichern. Damit kostet die eigene Website nur 13 Euro pro Monat – oder hochgerechnet 156 Euro im ersten Jahr. Das ist ein guter Deal, allerdings muss man kurzentschlossen zugreifen. Ein Countdown im Warenkorb zeigt an, wie lange das Angebot noch gültig ist. Erst nach Erstellung eines kostenlosen Kontos wird der Rabatt angezeigt.
Das umfasst der Abmahnschutz bei Jimdo
Ein entscheidender Baustein für viele professionelle Website-Ersteller dürfte der über den Jimdo-Partner Trusted Shops garantierte Abmahnschutz für die rechtlichen Textinhalte wie Cookie-Banner, AGB oder Impressum sein. Diese werden auf Basis eines Fragebogens erstellt und können dann in die Website eingefügt werden. Dabei werden auch Gesetzesänderungen berücksichtigt: Jimdo verspricht, Nutzer per Hinweise mit Textupdates zu versorgen, damit die rechtlichen Abschnitte immer den aktuellen Regelungen entsprechen.
Zudem gibt es laut Anbieter eine Art Abmahnversicherung. Sollte trotz ordnungsgemäßer Verwendung der erstellten Textabschnitte doch eine Abmahnung erfolgreich sein, übernimmt Trusted Shops die dadurch entstandenen Kosten. Laut eigener Aussage wurde aber noch keiner der über 500.000 von Trusted Shops erstellten Rechtstexte jemals erfolgreich abgemahnt.
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