Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die Finanzwelt. Algorithmen analysieren Märkte, treffen Anlageentscheidungen und optimieren Portfolios in Echtzeit. Doch das Vertrauen in vollständig automatisierte Systeme ist hierzulande weiterhin begrenzt. Eine im November veröffentlichte Digitalstudie der Postbank zeigt: Drei Viertel der Befragten vertrauen bei der Geldanlage eher menschlichen Expertinnen und Experten als künstlicher Intelligenz. Der Wunsch nach persönlicher Betreuung bleibt – vor allem bei größeren Anlagesummen. Die ist allerdings oft teuer. Nicht so beim Berliner Vermögensverwalters Liqid. Hier geht es schon ab einer jährlichen Gebühr von 0,34 Prozent der Anlagesumme los. Was beinhaltet das Angebot?
Liqid: Vermögensverwaltung mit persönlichem Ansatz
Liqid positioniert sich als Alternative zu klassischen Robo-Advisors und bietet eine professionelle Vermögensverwaltung für größere Privatvermögen. Anlageentscheidungen werden nicht von Algorithmen allein getroffen, sondern von einem Investmentteam aus erfahrenen Fachleuten. Ergänzt wird dieser Ansatz durch persönliche Ansprechpartner, die dem Kunden zur Beratung zur Verfügung stehen.
Ein zentrales Angebot beim Vermögensverwalter ist die Strategie „Liqid Global“, die auf breit diversifizierte ETF- und Fondsportfolios setzt. Ziel ist eine globale Streuung über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Rohstoffe hinweg, kombiniert mit einem laufenden Risikomanagement. Die Portfolios werden kontinuierlich überwacht und regelmäßig angepasst, etwa durch Rebalancing oder den Austausch einzelner Fonds, wenn sich bessere Alternativen ergeben.
Zum Leistungsumfang zählen unter anderem:
- Entwicklung einer individuellen Anlagestrategie
- Investitionen in global diversifizierte ETF- und Fondsportfolios
- Tägliche Überwachung durch Investmentexperten
- Regelmäßiges Rebalancing und aktives Risikomanagement
- Transparente Berichte zur Portfolioentwicklung
- Persönliche Ansprechpartner
Wichtig: Die Konditionen von Finanzprodukten unterliegen laufenden Änderungen. Abweichungen von den hier genannten Angaben können darauf zurückzuführen sein, dass der Anbieter die Konditionen nach Veröffentlichung angepasst hat.
Nach Unternehmensangaben betreut Liqid derzeit mehr als 10.000 Kundinnen und Kunden mit einem verwalteten Vermögen von über 3,5 Milliarden Euro.
Kosten und Konditionen
Professionelle Vermögensverwaltung ist in der Regel teurer als eine eigenständige Geldanlage. Liqid setzt dennoch vergleichsweise niedrige Kosten an. Für das Angebot „Liqid Global“ beginnen die Verwaltungs- und Transaktionsgebühren bei 0,25 Prozent pro Jahr (p. a.). Diese richten sich allerdings nach Höhe des investierten Vermögens und werden direkt mit dem Portfolio verrechnet.
Für die eingesetzten ETFs und Fonds werden zusätzlich die jeweils üblichen Produktkosten (aktuell zwischen 0,09 und 0,22 Prozent p. a.) fällt, die Liqid transparent ausweist. Zusätzliche Ausgabeaufschläge oder versteckte Gebühren fallen nicht an.
Die Gesamtkosten für Liqid Global inklusive Wertpapiere, Depotführung, Handel und laufender Steuerung liegen je nach Anlagesumme zwischen 0,34 Prozent und 0,82 Prozent pro Jahr. Der Berliner Vermögensverwaltung gibt bei einem verwalteten Vermögen von einer Million Euro bei der Strategie „Liqid Global“ Gesamtkosten in Höhe von 0,4 Prozent an. Das ist deutlich günstiger als beispielsweise einen aktive gemanagten Aktienfonds zu kaufen, bei dem die jährlichen Gebühren mehr als zwei Prozent betragen können.
Wie gut ist die Rendite von Liqid?
In unabhängigen Studien schneidet Liqid bei der Performance regelmäßig gut ab. In Ranglisten des Analysehauses Firstfive platzieren sich die Global-Strategien – insbesondere Global 70 und Global 90 – über verschiedene Zeiträume hinweg häufig in den oberen Rängen, sowohl bei der absoluten Rendite als auch bei der risikoadjustierten Wertentwicklung. Untersucht wurden von Firstfive sowohl klassische Vermögensverwalter als auch moderne Digitalanbieter.
Alternative: Scalable Capital zum ETF-Sparen
Wer weder Robos noch einem Vermögensverwalter vertraut, der kann sich etwa beim deutschen Broker Scalable Capital selbst ETFs aussuchen und besparen. Hier geht es ab einer Sparrate von einem Euro monatlich los. Als Kosten fallen nur die laufenden Gebühren der ETFs an. Das Depot selbst und die Sparplanausführungen sind kostenlos. Kunden haben bei Scalable Capital die Wahl aus rund 2700 ETFs. Beim Einzelkauf ohne Sparplan verlangt Scalable je nach Summe Transaktionskosten in Höhe von 0,99 Euro. Ausgenommen sind ETFs von Amundi, iShares und Xtrackers, bei denen auch das Trading gebührenfrei bleibt.
Neben ETFs bietet Scalable Capital auch Aktien, Anleihen und Kryptowährungen zum Handel an. Praktisch: Auch Guthaben auf dem Verrechnungskonto arbeitet, denn dieses verzinst der Broker aktuell mit 2 Prozent.
Fazit: Zwei günstige Alternativen zum Robo Advisor
Die Ergebnisse der Postbank-Studie unterstreichen, dass viele Deutsche bei der Geldanlage weiterhin Wert auf menschliche Expertise legen – insbesondere in einem Umfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten und schwankenden Märkten geprägt ist. Gleichzeitig erfordert die eigenständige Verwaltung größerer Vermögen Zeit, Fachwissen und eine kontinuierliche Marktbeobachtung.
Liqid setzt genau an diesem Punkt an und kombiniert ein digitales Angebot mit der professionellen Aufsicht durch Investmentexperten – ohne Kundinnen und Kunden dabei in Gebühren zu ersticken: Mit Gesamtkosten ab 0,34 Prozent pro Jahr ist das Wealth Management „Liqid Global“ etwa deutlich günstiger als ein aktiv gemanagter Aktienfonds oder klassische Vermögensverwaltungen.
Wer seine Kapitalanlage trotz aller Unwägbarkeiten an den Finanzmärkten lieber selbst in die Hand nimmt, kann das etwa bei Scalable Capital mit kostenlosen ETF-Sparplänen tun und zusätzlich bei den Gebühren sparen.