Zum Inhalt springen
Anzeige

In Kooperation mit

Lohnende Investition?

Solaranlage mit Speicher: Kosten, Vorteile und Beratungsangebote

Eigenen Strom erzeugen und unabhängiger werden – Photovoltaikanlagen boomen. Doch was kostet eine Solaranlage mit Speicher, und welche Vorteile bietet sie?
04. Februar 2025, 13:08 Uhr
Solaranlage auf Hausdach
Die Kosten für eine Solaranlage mit Speicher variieren je nach Größe und Leistung. (@iStock/Halfpoint)

In Deutschland waren im März 2023 etwa 2,6 Millionen Photovoltaikanlagen in Betrieb, was einer Gesamtleistung von rund 70.600 Megawatt entspricht. Diese Zahlen wurden vom Statistischen Bundesamt (Destatis) erhoben. Demnach decken Photovoltaikanlagen einen wachsenden Anteil des deutschen Strombedarfs ab. Vor allem die steigenden Strompreise und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern machen Photovoltaikanlagen immer attraktiver. Noch interessanter wird eine solche Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Stromspeicher. Denn dieser ermöglicht es, den erzeugten Strom auch dann zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Doch welche Kosten kommen auf Eigenheimbesitzer zu? Ein Überblick.

Was kostet eine Solaranlage mit Speicher?

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage hängen maßgeblich von ihrer Größe und Leistung ab. Doch auch die Qualität der Module sowie der Wechselrichter beeinflussen den Preis.

Laut Verbraucherzentrale lagen die durchschnittlichen Preise für eine Solaranlage im Jahr 2021 bei rund 9.000 Euro für eine Leistung von vier Kilowatt Peak (kWp) und bei 15.680 Euro für acht kWp – inklusive Montage, aber ohne Stromspeicher.

Seit 2023 sind Solaranlagen jedoch günstiger geworden, da die Mehrwertsteuer für Photovoltaikanlagen entfällt. Dadurch lassen sich rund 19 Prozent der ursprünglichen Kosten sparen. Aktuell müssen Interessierte mit etwa 7.000 Euro für eine Anlage mit vier kWp und rund 12.000 Euro für acht kWp rechnen.

Ein Stromspeicher erhöht die Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz, ist jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die Preise variieren je nach Kapazität, Kilowattstunde (kWh) und Technologie:

  • Kleine Speicher (fünf kWh): ab ca. 5.000 Euro
  • Mittlere Speicher (zehn kWh): ab ca. 8.000 Euro
  • Große Speicher (15 kWh und mehr): ab ca. 12.000 Euro

Tipp: Die Kombination aus PV-Anlage und Speicher erhöht die Eigenverbrauchsquote erheblich – und führt dazu, dass mehr selbst erzeugter Strom nutzbar wird.

Lesen Sie auch: Stromspeicher für Solaranlagen: Diese Kapazität ist ideal >>

Individuelle Kostenkalkulation und Anbieterwahl

Die endgültigen Kosten einer Solaranlage mit Speicher lassen sich nur schwer pauschalisieren, da sie von individuellen Gegebenheiten abhängen. Wer eine maßgeschneiderte Kalkulation für das eigene Haus wünscht, kann sich beispielsweise bei Senec informieren. Die Senec GmbH mit Sitz in Leipzig ist ein Anbieter von Energielösungen. Sie hat sich auf den Eigenbedarf von Privathaushalten und kleinerer Unternehmen spezialisiert. Dabei entwickelt und vertreibt die Firma Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und Energiemanagement-Systeme. Für eine individuelle Beratung können Interessierte beispielsweise den Online-Konfigurator nutzen. Hier lassen sich die spezifischen Gegebenheiten des Eigenheims angeben. Innerhalb von drei Werktagen erhalten Sie eine kostenlose, unverbindliche und individuelle Beratung mit präferierter Kontaktzeit, verspricht das Unternehmen.

Senec
  • Projektanfrage und Beratung für Solaranlagen und Solarspeicher
  • Rückmeldung innerhalb von drei Werktagen 
  • Kostenfreier Expertenservice
  • Fachpartnervermittlung für individuellen Ansprechpartner
individuelle Beratung
kostenlos
bei senec.com

Auch spannend: Stromspeicher für Solaranlagen: Welches Angebot passt? >>

Wer seinen Stromverbrauch und die individuellen Gegebenheiten bereits analysiert hat, kann eine Solaranlage – mit und ohne Speicher – auch in Eigenregie kaufen. Angebote verschiedener Unternehmen finden sich beispielsweise auf der Händler-Plattform Ebay: Ein Komplettsystem mit 23 Solarmodulen à 445 Watt, einem Stromspeicher mit einer Kapazität von 10 kWh sowie einem Wechselrichter ist dort aktuell für 5.999 Euro erhältlich.

Growatt
  • 10kW-PV-Anlage Komplettset mit Jinko Solar und Growatt Speicher
  • Gesamtleistung der Module: 10,235kWp (23 x 445W)
  • Speicherkapazität: 10kWh (Growatt APX10.0P, erweiterbar)
  • effiziente Wechselrichter-Technologie
  • *eBay Partner
5.999,00€
 
bei eBay.de*

Wichtig: Online-Preise beliebter Produkte unterliegen ständigen Schwankungen. Die hier abgebildeten Preise und Preis-Einschätzungen können also nicht dauerhaft garantiert werden.

Vorteile einer Solaranlage mit Speicher

  • Unabhängigkeit von Energieversorgern: Mit einer eigenen Photovoltaikanlage reduzieren Sie Ihren Netzstrombezug und damit auch Ihre monatlichen Stromkosten.
  • Effiziente Nutzung des erzeugten Stroms: Ein Speicher ermöglicht es, überschüssigen Strom zu speichern und zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint.
  • Umweltfreundliche Energieversorgung: Solarstrom ist emissionsfrei und hilft, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren.
  • Wertsteigerung der Immobilie: Eine moderne Solaranlage kann den Immobilienwert nachhaltig erhöhen.

Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten

Um die Investitionskosten zu senken, gibt es verschiedene Förderprogramme. Die KfW bietet beispielsweise Kredite und Zuschüsse für Photovoltaikanlagen mit Speicher an. Zudem gibt es – je nach Bundesland und Kommune – weitere Fördermöglichkeiten, die sich lohnen können. Auch steuerliche Vorteile, wie die seit 2023 geltende Mehrwertsteuerbefreiung, machen Solaranlagen finanziell attraktiver.

Fazit: Lohnt sich die Investition?

Eine Solaranlage mit Speicher ist eine langfristige Investition, die sich finanziell und ökologisch auszahlt. Dank gesunkener Preise, steuerlicher Vorteile und individueller Fördermöglichkeiten sind Photovoltaikanlagen für viele Haushalte erschwinglicher denn je. Wer sich konkret informieren möchte, kann unverbindliche Angebote bei spezialisierten Anbietern einholen – und so die beste Lösung für das eigene Zuhause finden.

Auch interessant:

In Artikeln des Kaufradars finden sich sogenannte Affiliate-Anzeigen, die Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort ein, wird der SPIEGEL-Verlag, aber nie der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt.

Die Ninja Foodi Dual Zone hat normalerweise einen dreistelligen Preis, hier gibt es die Heißluftfritteuse für schlappe 90 Euro. Ein krosser Deal?
Mit 120 Euro Rabatt gibt es aktuell eine Mini-PV-Anlage für den Balkon bei Yuma zu kaufen. Das Besondere: Dem Set liegt Montagezubehör für Balkone mit Gitter bei. Wie gut ist der Deal?
Die Firmenkreditkarte von American Express überzeugt nicht nur mit umfassenden Services und einem Bonusprogramm. Aktuell gibt es zum Start außerdem einen großzügigen Punktebonus, sobald der erforderliche Mindestumsatz erreicht wird.
Tagesgeld bleibt eine interessante Option für alle, die ihr Geld sicher und jederzeit verfügbar anlegen möchten. Im August werben zahlreiche Banken mit interessanten Neukundenangeboten.
Ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühr ist verlockend – noch interessanter wird der Wechsel, wenn die Bank zusätzlich eine Prämie zahlt.
In dem Offgrid-Bundle sind eine Powerstation und ein faltbares Solarpanel des Energie-Experten Anker enthalten. Jetzt ist der Preis bei einem Anbieter besonders stark gefallen.
Ein iPhone 17 für einen Euro? Klingt verrückt. Ein kostenloses MacBook Air dazu? Vollkommen absurd. Doch genau damit wirbt Mobilfunkanbieter o2. Ob das an einen Tarif gebundene Apple-Bundle etwas taugt, verrät der nachfolgende Check.
Zum Geburtstag bringt Klarmobil neue Mobilfunktarife an den Start. Der 80-Gigabyte-Tarif im Telekom-Netz kostet bei 24 Monaten Laufzeit 11,99 Euro im Monat. In den ersten sechs Monaten gibt es zudem ein kostenloses Speed-Upgrade.
Wer sein Geld für einen bestimmten Zeitraum entbehren kann und Wert auf planbare Zinserträge legt, kann mit Festgeld aktuell Zinsen von mehr als drei Prozent pro Jahr erhalten.
Haare trocknen wie ein Profi? Das verspricht der Dyson Supersonic. Entsprechend hoch ist auch der Preis. Doch bei Ebay ist dieser jetzt auf 199 Euro geschrumpft. Was steckt hinter dem Angebot?
Wer nach dem besten Internet für zu Hause sucht, sollte auch die Connect-Kundenbefragung zu Rate ziehen. Hier schneidet vor allem o2 stark ab.
Für gemütliche Stunden im Garten braucht es nicht das perfekte Wetter, sondern die passende Überdachung. Die Pergola 4 Pro bringt norwegische Outdoor-Expertise mit – und smarte Funktionen.
Die Consorsbank legt beim Tagesgeld noch einmal nach und bietet Neukunden jetzt 3,6 Prozent Zinsen p. a. Für wen lohnt sich das Angebot?
T-Shirts sind die Allrounder der Mode und längst nicht mehr nur zum Drunterziehen da. Walbusch bietet den Klassiker jetzt ohne Versand an. Da lässt sich der Kleiderschrank doch mit aufstocken.
Was lange kaum zu finden war, ist inzwischen wieder möglich. Mehrere Banken locken Neukunden derzeit mit attraktiven Aktionszinsen von bis zu 3,75 Prozent pro Jahr.
Elektroautos gibt es aktuell in überraschend günstigen Leasingangeboten. So finden sich auf der Plattform Carwow einige Modelle bereits ab 55 Euro sowie brandneue Stromer unter 100 Euro.
16 Millionen Farben, nahtlose Integration und App-Steuerung: Die smarten Leuchtmittel von Tink Basics lassen kaum Wünsche offen. Gerade ist ein Dreier-Set reduziert.
Brandneu und mit starken 211 PS unter der Haube kommt das SUV angerauscht. Die monatliche Rate im Leasing rauscht mit – und zwar nach unten auf 109 Euro im Monat.
Der Winbot W2 Pro Omni nimmt einem das lästige Fensterputzen ab. Aktuell hält sich die Investition dafür in Grenzen. Denn den Roboter gibt es jetzt zum neuen Tiefpreis für nur 304 Euro. Aber lohnt sich das Gerät wirklich?
Wer sein Erspartes gewinnbringend anlegen möchte, achtet meist auf einen hohen Zinssatz. Ebenso wichtig für einen hohen Zinsertrag ist jedoch eine möglichst lange Zinsgarantie.
Das Portal kaufradar.spiegel.de ist ein Verlagsangebot, das die rocks media GmbH im Auftrag der SPIEGEL-Gruppe bereitstellt.

Affiliate-Hinweis

Dieser Link enthält Affiliate-Angebote.

Mehr erfahren

In Artikeln des Kaufradars finden sich sogenannte Affiliate-Anzeigen, die Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort ein, wird der SPIEGEL-Verlag, aber nie der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt.