Zum Inhalt springen
Anzeige

In Kooperation mit

Liqid im Check

Vermögensverwaltung schon ab 100.000 Euro: Für wen lohnt sich das Angebot?

Nervöse Märkte machen es Anlegern mitunter schwer, ihr Vermögen zu verwalten – oder zielgerichtet aufzubauen. Beim digitalen Vermögensverwalter Liqid überlassen Privatanleger schon ab 100.000 Euro den Profis den Vermögensaufbau. Lohnt sich das Angebot?
09. Januar 2026, 14:49 Uhr
Liqid bietet eine Vermögensverwaltung mit persönlicher Beratung. (@istockphoto)

Die Finanzmärkte erleben derzeit unruhige Phasen. Aktuell notieren Aktienindizes wie der DAX zwar auf Rekordniveau. Handelsstreitigkeiten zwischen großen Wirtschaftsräumen, stark schwankende Kurse im Technologie- und KI-Bereich sowie unsichere Zins- und Rohstoffentwicklungen sorgen aber für deutliche Kursausschläge. Für private Anlegerinnen und Anleger entsteht daraus vor allem eines: ein schwer einzuschätzendes Umfeld. Wer selbst in einzelne Aktien oder Anleihen investiert, muss kontinuierlich Entwicklungen verfolgen, Nachrichten einordnen und Risiken bewerten – ein Aufwand, der gerade in unsicheren Marktzeiten schnell überfordern kann.

Anbieter wie der Berliner Vermögensverwalter Liqid setzen hier an. Dort treffen professionelle Portfolioteams die Anlageentscheidungen und stehen bei Bedarf mit persönlicher Beratung bereit. Liqid führt verschiedene Anlagestrategien, darunter ein global ausgerichtetes Portfolio, das auf eine breite Streuung über internationale Märkte setzt. Das Angebot nutzen Privatanleger bereits ab 100.000 Euro Vermögenswert. Üblicherweise übernehmen Vermögensverwalter Portfolios erst ab wesentlich größeren Vermögen.

Liqid kurz erklärt: Welche Leistungen umfasst die Vermögensverwaltung?

Liqid richtet sich an private Anlegerinnen und Anleger mit höherem verfügbarem Kapital; eine Anlage ist ab 100.000 Euro möglich. Nach Unternehmensangaben betreut der Anbieter derzeit über 10.000 Kundinnen und Kunden und verwaltet Vermögen von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Die wesentlichen Elemente des Angebots lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Gemeinsame Festlegung einer geeigneten Anlagestrategie
  • Investition in breit gestreute Portfolios aus ETFs und Fonds
  • Laufende Beobachtung und Bewertung der Anlagen durch ein Expertenteam
  • Regelmäßige Anpassung der Portfoliostruktur (Rebalancing) und Risikokontrolle
  • Austausch von Fonds oder ETFs, wenn leistungsfähigere oder kostengünstigere Varianten verfügbar sind
  • Persönliche Betreuung durch feste Ansprechpartner
Liqid Vermögensverwaltung

Liqid Vermögensverwaltung

ab 100.000,00 € Einlage
bei liqid.de
zum Angebot

Wichtig: Online-Preise beliebter Produkte unterliegen ständigen Schwankungen. Die hier abgebildeten Preise und Preis-Einschätzungen können also nicht dauerhaft garantiert werden. 

Wie unterscheidet sich Liqid von einem Online-Broker?

Ein klassischer Online-Broker stellt lediglich die technische Handelsplattform bereit. Welche Wertpapiere ins Depot kommen sollen, müssen Anleger selbst entscheiden – inklusive Marktanalyse, Risikobewertung und laufender Anpassung des Portfolios. Für viele bedeutet das einen hohen Aufwand und erfordert Fachwissen.

Liqid setzt an diesem Punkt an: Die Vermögensverwaltung übernimmt die Auswahl der Anlageklassen, den Aufbau des Portfolios und dessen kontinuierliche Überwachung. Beim „Global“-Ansatz erfolgt die Investition breit gestreut über kostengünstige ETFs, ergänzt durch regelmäßiges Rebalancing. Das Angebot richtet sich an Personen, die ihr Vermögen nicht selbst managen wollen oder können.

Leistungen, die über einen klassischen Broker hinausgehen:

  • Professionelle Betreuung: Entwicklung der Anlagestrategie, laufende Überprüfung und Anpassung, aktives Risikomanagement.
  • Persönliche Ansprechpartner: Neben digitalen Tools stehen feste Kontaktpersonen zur Verfügung.
  • Rebalancing: strategische Neuausrichtung einmal jährlich, zusätzliche Anpassungen bei Bedarf.
  • Transparente Berichte: monatliche Vermögensübersichten, ausführliche Quartalsanalysen und Markteinschätzungen.
  • Zugang zu institutionellen Ansätzen: Nutzung von Strategien, die sonst im Umfeld großer Familienvermögen angewendet werden.
  • Veranstaltungen: ab höheren Anlagebeträgen Teilnahme an Expertengesprächen und Roundtables.

Wie investiert Liqid das Geld?

Die Portfoliozusammensetzung wird gemeinsam festgelegt. Beim „Global“-Portfolio bestimmt vor allem der Aktienanteil das Verhältnis von Renditechancen und Schwankungsrisiken. Eine hohe Aktienquote erhöht die Ertragschancen, führt aber zu stärkeren Ausschlägen. Die Ergänzung durch Anleihen, Rohstoffe oder Edelmetalle dient der breiteren Streuung und Stabilisierung des Portfolios. Investiert wird anschließend über ETFs in internationale Märkte.

Was kostet Liqid Global?

Eine Vermögensverwaltung ist teurer als selbstgesteuerte Geldanlagen. Bei Liqid setzen sich die jährlichen Kosten wie folgt zusammen:

  • Verwaltungs- und Transaktionsgebühren: 0,25 Prozent bis 0,60 Prozent, abhängig vom Anlagevolumen.
  • Produktkosten der ETFs/Fonds: etwa 0,09 Prozent bis 0,22 Prozent, variierend durch Umschichtungen.
  • Keine Ausgabeaufschläge oder versteckten Transaktionskosten.

Im Vergleich zu vielen klassischen Vermögensverwaltungen liegen die Gebühren eher im unteren Bereich. Wer eigenständig investiert, zahlt zwar keine Verwaltungsgebühr, trägt aber die Verantwortung für Marktbeobachtung und Transaktionsentscheidungen selbst.

Wie schlägt sich Liqid in der Performance?

Nach Daten der unabhängigen Firstfive-Auswertungen zählt Liqids „Global“-Strategie zu den besser platzierten Angeboten im Markt. In Untersuchungen von 180 Portfolios erreichten die Strategien über Zeiträume zwischen einem und fünf Jahren mehrfach Spitzenplätze – sowohl absolut als auch risikoadjustiert. Besonders überzeugend schnitten Global 70 und Global 90 ab.

Alternative: Selbst investieren – zum Beispiel über die ING

Wer seine Geldanlage selbst steuern möchte, kann ein Depot bei einer Direktbank wie der ING nutzen. Hier bestimmen Anleger eigenständig, welche ETFs, Fonds oder Aktien ins Portfolio kommen. Das erfordert mehr Zeit und Verantwortung, ermöglicht aber flexible Entscheidungen und geringe Kosten. Dieses Modell eignet sich vor allem für Anlegerinnen und Anleger, die ihre Anlageentscheidungen selbst treffen möchten.

Vorteile eines ING-Depots:

  • Kostenfreie Depotführung
  • Breites Angebot an handelbaren Wertpapieren
  • ETF-Sparpläne ab niedrigen Monatsraten
ING kostenloses Direkt-Depot mit Wertpapier-Sparplänen

ING kostenloses Direkt-Depot mit Wertpapier-Sparplänen

ab 1,00 Euro Sparplanrate
bei ing.de
zum Angebot

Fazit: Für wen ist Liqid die richtige Vermögensverwaltung?

Liqids „Global“-Strategie gehört laut den Auswertungen von Firstfive regelmäßig zu den stärker platzierten Angeboten im Vergleich von über 180 Depots. Das Modell richtet sich vor allem an Menschen, die ein größeres Vermögen professionell managen lassen möchten – inklusive Anlagekonzept, Risikosteuerung und laufender Überwachung – und dabei Wert auf persönlichen Austausch mit Fachleuten legen. In diesem Punkt unterscheidet sich Liqid von rein digitalen Robo-Advisors und ähnelt eher klassischen Vermögensverwaltungen, allerdings bei geringerer Mindestanlage und moderateren Gebühren.

Für Anleger mit kleineren Budgets, für Personen, die regelmäßig per Sparplan investieren, oder für sehr kostenbewusste ETF-Selbstanleger ist Liqid hingegen weniger geeignet. Wer lieber eigenständig handelt oder möglichst niedrig investieren will, findet bei günstigeren Robo-Advisors oder einem selbst verwalteten Depot meist passendere Optionen.

Auch spannend:

In Artikeln des Kaufradars finden sich sogenannte Affiliate-Anzeigen, die Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort ein, wird der SPIEGEL-Verlag, aber nie der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt.

Der Streaming-Dienst Netflix wird teurer. Zwei Euro mehr pro Monat zahlen Kunden künftig, unabhängig vom gewählten Tarif. Bei Waipu.tv gibt es die Abos jetzt sogar deutlich günstiger als bisher. Lohnt sich das?
Tagesgeld bleibt eine interessante Option für alle, die ihr Geld sicher und jederzeit verfügbar anlegen möchten. Im September werben zahlreiche Banken mit interessanten Neukundenangeboten.
Vier Solarmodule und ein moderner Stromspeicher: Zendure schnürt ein ungewöhnlich starkes Balkonkraftwerk-Paket mit XXL-Rabatt. Vor wenigen Monaten kostete allein der Batteriespeicher ähnlich viel.
Klarmobil schwingt den Preishammer und lockt mit einer monatlich kündbaren Vodafone-Flat für 7,99 Euro im Monat. Kommt das Angebot ohne Haken aus? Der Check.
Bei der Volkswagen Bank gibt es für Neukunden jetzt sogar 3,5 Prozent Zinsen für sechs Monate aufs Tagesgeld. Lohnt sich die Geldanlage zu diesen Konditionen?
Der Philips Series 7000 kommt mit feinen Sensoren und automatischer Reinigung. Aktuell ist der Rasierer bei Amazon für rund 150 Euro erhältlich – so günstig war das Set zuletzt im Juli. Ein Top-Deal?
In wenigen Tagen könnte das iPhone 17 zum Auslaufmodell werden. Das macht es technisch nicht weniger stark. Bei o2 ist es nun bereits für einen Euro zu haben – inklusive Gratis-MacBook. Ein guter Deal?
o2 bietet das neue Xiaomi Redmi Note 17 Pro Max 5G mit Riesen-Akku für einen Euro an und legt eine kostenlose Smartwatch dazu. Das klingt günstiger, als es tatsächlich ist. Warum der Deal dennoch top ist, verrät der Check.
Millionen Gäste, volle Festzelte und jede Menge Fotos, Videos und Nachrichten: Während des Oktoberfests muss das Mobilfunknetz Höchstleistungen erbringen. o2, Telekom und Vodafone rüsten deshalb auf der Wiesn zusätzlich auf.
Auf Carwow gibt es jetzt mit dem Mini-SUV ein praktisches E-Auto für nur 78,66 Euro im Monat. Welche Überraschungen der Kia bietet und wie gut das Angebot wirklich ist, klärt der Check.
Der Ring Conn Gen 2 misst Gesundheitswerte im Alltag, während des Schlafens und beim Sport. Jetzt gibt es den Smart Ring bei Tink günstiger – mit Gutschein-Code fällt der Preis weiter.
Apple bereitet wohl den Start frischer iPhones vor. Das lässt auf sinkende Preis bei den Auslaufmodellen hoffen. Aber sind iPhone 17 und Co. jetzt wirklich günstiger? Wo Sie sparen können, verrät der Check.
Vicampo stellt exklusiv für SPIEGEL-Leser sechs von Luca Maroni mit 99 Punkten bewertete Rotweine zusammen und legt zwei passende Gläser obendrauf. Doch was macht Maronis Urteil für Weinfans so interessant?
Kleines Kraftwerk genießt großes Vertrauen bei Solarfans - bereits über 40.000 Kunden bewerteten den Anbieter mit 4,45 von fünf Punkten bei Trusted Shops. Das Kombi-Set mit Anker-4-Speicher ist jetzt stark reduziert.
Elektroautos gibt es aktuell in überraschend günstigen Leasingangeboten. So finden sich auf der Plattform Carwow einige Modelle bereits ab 59 Euro sowie brandneue Stromer unter 150 Euro.
Klarmobil haut im Rahmen einer Jubiläumsaktion eine Telekom-Flat mit 40 Prozent Rabatt raus. Ist der 80-Gigabyte-Tarif wirklich ein Grund zum Feiern?
Scalable Capital hat den Zinssatz für sein Tagesgeld angehoben. Statt bislang 2,5 Prozent gibt es nun 2,6 Prozent Zinsen pro Jahr. Ein festes Einlagenlimit oder eine zeitlich begrenzte Zinsgarantie gibt es nicht.
Die Mini-PV-Anlage kommt ohne viel Technik-Extras und eignet sich daher perfekt als Einstieg in die Solarenergie. Aktuell bietet Kleines Kraftwerk das Set mit ordentlich Rabatt an. Wie sehr lohnt sich das?
Die Firmenkreditkarte überzeugt mit umfassenden Services und einem Bonusprogramm. Neukunden können sich jetzt einen großzügigen Punktebonus sichern.
American Express bietet die passende Karte für jeden Anspruch. Welche Vorteile Gold, Platinum und Blue Card bieten und für wen sie sich eignen, lesen Sie hier.
Das Portal kaufradar.spiegel.de ist ein Verlagsangebot, das die rocks media GmbH im Auftrag der SPIEGEL-Gruppe bereitstellt.

Affiliate-Hinweis

Dieser Link enthält Affiliate-Angebote.

Mehr erfahren

In Artikeln des Kaufradars finden sich sogenannte Affiliate-Anzeigen, die Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort ein, wird der SPIEGEL-Verlag, aber nie der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt.