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Einsparpotenzial durch Solarstrom: Beispielrechnung und günstige Angebote 

Wer seinen eigenen Strom aus Solarenergie produziert, kann im Jahr mehrere Hundert Euro bei den Stromkosten sparen. Wie groß ist das Einsparpotenzial durch Solarstrom wirklich? Wir rechnen nach und stellen günstige Angebote für die eigene Stromproduktion vor.
19. April 2025, 11:49 Uhr
Haus mit Balkonkratfwerk als Sinnbild für Einsparpotenzial durch Solarstrom
Wie groß ist das Einsparpotenzial durch Solarstrom wirklich? Wir rechnen nach!

Im Oktober 2024 titelte die Tagesschau “Seit Anfang des Jahres: Zahl der Balkonkraftwerke verdoppelt”. Laut Statista-Erhebung waren im ersten Quartal 2025 in Deutschland bereits mehr als 866.000 Balkonkraftwerke gemeldet. Für Privatleute waren die Zeiten für den Einstieg in die nachhaltige Stromproduktion aus Sonnenenergie nie besser. Der Trend zum Solarstrom wird offenbar durch zwei Faktoren befeuert: Einerseits ist das Einsparpotenzial durch Solarstrom je nach örtlicher Gegebenheit groß, andererseits sind die Anschaffungskosten für Balkonkraftwerke vergleichsweise niedrig. Wie groß ist das Einsparpotenzial durch Solarstrom aber wirklich? Und welche günstigen Angebote für Balkonkraftwerke sollten Solarstrom-Neulinge kennen? 

Balkonkraftwerke: Günstige Anschaffungskosten wichtig für bestmögliches Einsparpotenzial

In der Vergangenheit produzierten vor allem Hausbesitzer ihren eigenen grünen Solarstrom, die genügend Platz auf den Dächern ihrer Häuser hatten. Dank kleinerer Energiesysteme wie Balkonkraftwerke können heute auch Mieter und Wohnungsbesitzer eigenen Solarstrom herstellen und direkt im Haushalt verbrauchen. Durch neue PV-Technologien und Massenproduktion sind die Preise für moderne Balkonkraftwerke wesentlich freundlicher geworden. Im Frühlings-Sale beim deutschen Hersteller Kleines Kraftwerk etwa kosten Komplett-Sets mit zwei Modulen, Wechselrichter, Halterungen und Kabeln weniger als 500 Euro. 

Wichtig: Online-Preise beliebter Produkte unterliegen ständigen Schwankungen. Die hier abgebildeten Preise und Preis-Einschätzungen können also nicht dauerhaft garantiert werden. 

Kleines Kraftwerk
  • Zwei 500 Wp Full-Black PV-Module (bifazial) 
  • Hoymiles 800W-Mikrowechselrichter 
  • Zwei Halterungen für Gitterbalkone 
  • Schuko-Kabel 5 Meter 
  • Solarmodulkabel 1,5 Meter 
499,00€
729,00€ (UVP) -35%
bei kleineskraftwerk.de

Balkonkraftwerke gibt es bei vielen Anbietern. Interessenten haben die Qual der Wahl. Wer etwa keine separaten Halterungen für den Balkon braucht und einfach nur an Solarmodulen und Wechselrichter interessiert ist, kann bei Ebay Angebote unter 400 Euro finden. 

Ebay
  • Zwei 500W-Module 
  • 800W-Wechselrichter M80G4-EU 
  • Schuko-Kabel
  • ebay Partner*
379,00€

bei ebay.de*

Einsparpotenzial durch Solarstrom: Lohnt sich die Investition?  

Laut Verbraucherzentrale lohnen sich steckerfertige Balkonkraftwerke besonders auf lange Sicht. Wie wirtschaftlich die Investition ist, hängt zwar immer auch von den exakten Anschaffungskosten ab, aber bei guter Ausrichtung und guten örtlichen Gegebenheiten kann sich eine Anlage schon nach wenigen Jahren amortisiert haben. Moderne Balkonkraft haben eine Lebenszeiterwartung von etwa 15 Jahren. Über diese Dauer rechnet sich die Investition allemal. 

Wie groß das Einsparpotenzial durch Solarstrom ist, haben wir mithilfe des „Stecker-Solar-Simulators“ der Universität für Technik und Wirtschaft in Berlin errechnet. 

  • Personen im Haushalt: drei
  • Stromverbrauch: 2600 kWh pro Jahr 
  • Anstellwinkel Solarmodule: 45 Grad 
  • Südausrichtung ohne Verschattung 
  • Anschaffungskosten der Anlage: 500 Euro 

Unter diesen Bedingungen erzeugt die Anlage jährlich 857 kWh Solarstrom und spart bei einem angenommenen Strompreis von 33 Cent pro kWh insgesamt 150 Euro jährliche Stromkosten ein. Diese Anlage hätte sich nach vier Jahren amortisiert. Der Haushalt würde während der 15-jährigen Betriebszeit 2.245 Euro Stromkosten sparen

Einsparpotenzial hängt von vielen Faktoren ab 

Das Einsparpotenzial eines Balkonkraftwerks hängt maßgeblich davon ab, wie viel des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird. Besonders lohnend ist es, wenn elektrische Geräte tagsüber laufen – etwa Kühlschrank, Router oder Waschmaschine mit Timer.  

Auch die Ausrichtung und der Standort der Anlage spielen eine große Rolle: Südausrichtung, ein optimaler Neigungswinkel und möglichst wenig Schatten sorgen für einen höheren Ertrag. Wer dann noch möglichst viel des erzeugten Stroms direkt im Haushalt verbraucht, erhöht das Einsparpotenzial. Ein Solarstromspeicher kann den Eigenverbrauchsanteil erhöhen, lohnt sich aber meist nur langfristig aufgrund der höheren Investitionskosten. Moderne Speicherlösungen finden Interessierte bei Senec. Die individuellen Beratungen sind kostenlos. 

High-End-Speichersystem
  • Lithium-Eisenphosphat (LFP) Speichertechnologie
  • Speicherkapazität: bis zu 7,1–17,75 kWh
  • Maße: 1.120 mm × 750 mm × 450 mm
  • Als AC- oder Hybridvariante erhältlich
individuelle Beratung

(kostenlos)

bei senec.com

Nicht von „theoretischem Einsparpotenzial“ täuschen lassen 

Bei der Berechnung des Einsparpotenzials durch Solarstrom multiplizieren viele Sparfüchse fälschlicherweise gerne den aktuellen Strompreis je kWh mit der jährlichen vom Balkonkraftwerk erzeugten Strommenge in kWh. Dabei wird aber vergessen, dass niemals 100 Prozent des erzeugten Solarstroms auch tatsächlich verbraucht werden können. Strom, den Haushalte nicht direkt verbrauchen, wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und ist damit für den Haushalt – und die Haushaltsbilanz – verloren. 

Der tatsächliche Nutzungsgrad der Anlage liegt oft weit unter 100 Prozent. In dem Rechenbeispiel oben etwa beträgt der Nutzungsgrad 53 Prozent. Obwohl die beispielhaft beschriebene Anlage 857 kWh Strom im Jahr produziert, können davon nur 454 kWh Strom im Haushalt verbraucht werden. Bei einem Strompreis von 33 Cent pro kWh ergibt sich dadurch dann die Ersparnis von etwa 150 Euro. Theoretisch läge das Einsparpotenzial dieser Anlage aber bei 282,81 Euro.   

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