Wer ein Auto fahren möchte, muss es längst nicht mehr kaufen oder über Jahre finanzieren. Anbieter von Auto-Abos wie beispielsweise Finn möchten hier eine zeitgemäße Alternative bieten, die sich flexibel an saisonale Bedürfnisse oder neue Lebensphasen anpassen soll. Der große Unterschied zum klassischen Leasing: Im monatlichen Preis stecken bereits Versicherung, Steuer, Wartung, Zulassung und oft sogar Reifenwechsel. Nutzer zahlen im Alltag nur noch fürs Laden, verspricht Finn.
Als Standard gilt dabei die Bereitstellung von Neuwagen, die wahlweise an einer Station abgeholt oder direkt bis vor die Haustür geliefert werden. Mit flexiblen Kilometerpaketen, kurzen Mindestlaufzeiten ab sechs Monaten und einer monatlichen Kündigungsfrist bleibt die finanzielle Belastung überschaubar. Und wer will, kann dank Übergangsfahrzeugen sogar sofort mobil sein.
Der Preisbrecher fürs Stadtleben: BYD Dolphin Surf
Klein, elektrisch und überraschend günstig: Der BYD Dolphin Surf gehört aktuell zu den spannendsten Einstiegsmodellen im Finn-Abo. Bereits ab 169 Euro monatlich rollt der kompakte Stromer auf die Straße und richtet sich vor allem an den urbanen Alltag. Mit bis zu 322 Kilometern WLTP-Reichweite, 88 PS und einfacher Bedienung wirkt das Modell besonders für Pendler oder Stadtfahrer interessant. Laut ADAC punktet der BYD außerdem mit guter Verarbeitung, ausgewogenem Fahrkomfort und umfangreicher Ausstattung. Kritik gibt es dagegen bei der Ladegeschwindigkeit und dem fehlenden fünften Sitzplatz.
Kurz-Check:
- Preis: ab 169 Euro pro Monat
- Leistung: 65 kW (88 PS)
- Reichweite: bis 322 km WLTP
- Besonders geeignet für: Stadtverkehr und Pendler
Fazit: Für den Preis wirkt der Dolphin Surf fast wie ein Türöffner in die Elektromobilität. Wer hauptsächlich im Alltag oder in der Stadt unterwegs ist und keine riesigen Platzansprüche hat, bekommt hier ein überraschend rundes Gesamtpaket.
Hinweis: Online-Preise beliebter Produkte unterliegen ständigen Schwankungen. Die hier abgebildeten Konditionen und Preis-Einschätzungen können also nicht dauerhaft garantiert werden.
Retro trifft Elektro: Der Fiat Grande Panda will unkompliziert sein
Mit dem Grande Panda Elektro bringt Fiat frischen Wind und markantes Design in das Segment der elektrischen Kleinwagen. Für das Auto-Abo steht unter anderem die hochwertige Top-Ausstattungsvariante „La Prima“ bereit, die neben optischen Highlights auch einen 83 kW (113 PS) starken Elektroantrieb mit einer 44-kWh-Batterie kombiniert. Im ADAC-Autotest sichert sich der Italiener die solide Gesamtnote 2,5. Gelobt werden vor allem das ordentliche Platzangebot, die einfache Bedienung und das angenehme Fahrwerk. Weniger überzeugend zeigen sich dagegen Verbrauch und Autobahnreichweite.
Kurz-Check:
- Preis: ab 209 Euro pro Monat
- Leistung: 83 kW (113 PS)
- Reichweite: bis 320 km WLTP
- Besonders geeignet für: Alltag und Kurzstrecken
Fazit: Der Grande Panda wirkt weniger futuristisch als viele andere E-Autos – genau das dürfte aber seinen Reiz ausmachen. Ein unkomplizierter Kleinwagen für alle, die einfach elektrisch fahren möchten, ohne sich groß mit Technik zu beschäftigen.
Dazu spannend: Fiat Grande Panda zum Kampfpreis? So gibt das E-Auto schon für 54 Euro im Monat
Viel Reichweite, viel Platz: Der Skoda Enyaq bleibt der Komfort-König
In einer völlig anderen Liga spielt der Škoda Enyaq, ein vollelektrisches SUV der Mittelklasse. In der überarbeiteten Version „85 Select“ leistet der Tscheche kraftvolle 210 kW (286 PS) und stellt eine üppige WLTP-Reichweite von bis zu 570 Kilometern bereit, was ihn absolut langstreckentauglich macht. Der ADAC kürt den Enyaq in seinem Urteil zu einem der besten Elektroautos der Mittelklasse und lobt ausdrücklich das exzellente Raumangebot im Innen- und Kofferraum sowie den hervorragenden Fahrkomfort auf langen Reisen. Zu den Schwachpunkten des SUVs zählen das zuweilen träge agierende Infotainmentsystem, das konstruktionsbedingt hohe Gesamtgewicht des Fahrzeugs und die im Klassenvergleich lediglich durchschnittliche maximale Ladeleistung an Schnellladestationen.
Kurz-Check:
- Preis: ab 539 Euro pro Monat
- Leistung: 210 kW (286 PS)
- Reichweite: bis 570 km WLTP
- Besonders geeignet für: Familien und Langstrecken
Fazit: Der Enyaq zeigt ziemlich deutlich, wie komfortabel moderne Elektroautos inzwischen geworden sind. Das Abo bleibt hier zwar deutlich teurer als bei den Kleinwagen, bietet dafür aber auch fast Oberklasse-Feeling im Alltag.
Mehr Infos zum Auto hier lesen: Skoda Enyaq im Leasing-Deal
Transparenter Preis-Check: So einfach funktioniert der Neuwagen-Vergleich bei Carwow
Wer trotz der All-inclusive-Vorteile eines Abos lieber auf klassische Finanzierungswege setzt, findet auf der Vergleichsplattform Carwow eine starke Alternative. Für den Kauf oder das Leasing von Elektroautos besonders spannend ist dabei die E-Auto-Prämie von bis zu 6000 Euro.
Carwow agiert dabei nicht als eigenständiger Händler, sondern vermittelt vorkonfigurierte oder frei planbare deutsche Neuwagen mit voller Herstellergarantie direkt von Vertragshändlern. Der große Vorteil: Da Partnerhändler dort direkt ihre schärfsten Konditionen hinterlegen, entfällt der klassische Verhandlungsstress. Vor allem bei längeren Vertragslaufzeiten ab 24 Monaten lässt sich über die Plattform oft eine deutlich niedrigere monatliche Leasingrate erzielen als bei einem flexiblen Auto-Abo.
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