Die Postbank gehört mit ihrem aktuellen Tagesgeldangebot zu den Banken, die vorübergehend besonders hohe Zinsen bieten. Um sich den Zins von 3,2 Prozent für sechs Monate zu sichern, müssen bis zum 26. Oktober mindestens 2500 Euro Neugeld auf ein berechtigtes Tagesgeldkonto eingezahlt werden. Ein Blick auf Zinsen, Laufzeit und Bedingungen zeigt, ob sich das Angebot im Vergleich zur Konkurrenz lohnt.
Die besten Tagesgeld-Angebote im September*
Zinsdetails
Die Zinssätze in dieser Übersicht beruhen auf Angaben der Anbieter und werden von uns redaktionell gepflegt.
Aktualität & Richtigkeit
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Aktionszinsen
Viele Angebote gelten nur für Neukunden und für einen begrenzten Zeitraum. Danach greift der jeweils gültige Basiszins des Anbieters.
Beachte die Sicherung des jeweiligen Landes. In der EU sind Einlagen gesetzlich bis 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt.
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Postbank: 3,2 Prozent Zinsen auf neues Tagesgeld – das ist die Bedingung
Die Postbank garantiert einen Tagesgeld-Zinssatz von 3,2 Prozent p. a. für sechs Monate für Neugeld bis 250.000 Euro. Dafür müssen mindestens 2500 Euro auf ein neu oder zuletzt eröffnetes Tagesgeldkonto eingezahlt werden. Wichtig ist, dass sich das Geld vor Beginn des Einzahlungszeitraums nicht auf Giro-, Spar- oder Tagesgeldkonten oder sonstigen Konten oder Depots der Postbank, der Deutschen Bank oder der Norisbank befand.
Die Details im Überblick:
- Zinssatz: 3,2 Prozent p. a. für 6 Monate (danach variabel, zurzeit: 0,75 Prozent p. a.)
- Einzahlungszeitraum: 14. September bis 26. Oktober 2026
- Aktionszins gilt vom 1. November 2026 bis 30. April 2027
- Anlagesumme: mind. 2500 Euro Neugeld und max. 250.000 Euro
- Zinsgutschrift: vierteljährlich
- Einlagensicherung: bis 100.000 Euro durch Deutschland (AAA) sowie zusätzlicher Einlagensicherungsfonds
- Voraussetzung: Neugeld auf neu eröffnetem Tagesgeldkonto oder bestehendem Konto ohne Teilnahme an einer früheren Zinsaktion
Wichtig: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich ändern. Die hier abgebildeten Daten und darauf basierenden Einschätzungen können also nicht dauerhaft garantiert werden.
Postbank-Aktionszins nur für Neugeld
Um sich für die Aktion zu qualifizieren, ist es wichtig, dass es sich bei dem eingezahlten Geld um Neugeld handelt. Als Neugeld gilt Guthaben, das während des Einzahlungszeitraums auf das neu oder zuletzt eröffnete Tagesgeldkonto eingezahlt wird und dadurch das gesamte Guthaben bei der Postbank erhöht. Für die Berechnung werden sämtliche Ein- und Auszahlungen auf Giro-, Spar-, Tagesgeld- und weiteren Konten berücksichtigt.
Tagesgeldkonten, die bereits an einer vorherigen Aktion teilnehmen oder über eine vom Standard abweichende Sonderkondition verfügen, sind von der neuen Aktion ausgeschlossen. Um an der neuen Aktion teilzunehmen, kann aber ein neues kostenloses Tagesgeldkonto eröffnet werden.
Postbank-Tagesgeldkonto: Lohnt sich die Zins-Aktion?
Tagesgeldkonten sind eine sinnvolle Alternative für alle, die das Risiko des Aktienmarkts meiden und dennoch Rendite kassieren möchten. Die von der Postbank für sechs Monate in Aussicht gestellten 3,2 Prozent p. a. werden niemanden reich machen, sind im aktuellen Marktumfeld aber eine Option mit überdurchschnittlicher Rendite, um die Auswirkungen der Inflation ein wenig abzufedern. Immerhin liegt der Zinssatz über der Inflationsrate, die laut dem Statistischen Bundesamt im August 2026 bei 2,9 Prozent lag.
Zinsen aufs Tagesgeld: Wer zahlt mehr als die Postbank?
Mit 3,2 Prozent p. a. bietet die Postbank zwar derzeit ein sehr solides Angebot – noch mehr hält jedoch die Consorsbank ihren Neukunden bereit. Die lockt mit einem Tagesgeldzins von 3,6 Prozent p. a. für fünf Monate.
- Zinssatz: 3,6 Prozent p. a. für 5 Monate
- Maximale Anlagesumme: 1 Million Euro
- Zinsgutschrift: vierteljährlich
- Einlagensicherung: französisch bis 100.000 Euro, zusätzlich über freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken
- Kostenlose Kontoführung
Als Marke der französischen BNP Paribas S.A. unterliegt die Consorsbank der französischen Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Zusätzlich ist die Bank Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der auch höhere Guthaben absichern kann. Mit einem Bonitätsrating von A+ gilt Frankreich bei Investoren als relativ sicher.
Tipp: Überflüssige Tagesgeldkonten schließen
Wer etwa nach Ablauf einer Zinsgarantie zu einer neuen Bank weiterzieht, sollte das leere Konto schließen. Anders als ein Girokonto wird ein Tagesgeldkonto zwar nicht bei der Schufa gemeldet und hat daher keinen Einfluss auf den Score; bei den meisten Banken gelten ehemalige Kundinnen und Kunden aber nach sechs bis 24 Monaten wieder als Neukunden – und können entsprechende Sonderkonditionen einstreichen.
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