Ein Balkonkraftwerk senkt die Stromrechnung immer dann besonders stark, wenn der erzeugte Solarstrom im Haushalt auch direkt verbraucht wird. Genau darin liegt allerdings eine Schwäche einfacher Anlagen: Die höchste Leistung steht meist mittags zur Verfügung, während der Verbrauch vieler Haushalte morgens oder abends besonders hoch ist. Ohne Speicher fließt ein Teil der Energie ins öffentliche Netz, ohne dass Kundinnen und Kunden dafür eine Vergütung erhalten.
Ein Batteriespeicher verschiebt den Verbrauch des Solarstroms in die passenden Tageszeiten. Energie, die tagsüber nicht für Kühlschrank, Router oder andere laufende Geräte benötigt wird, landet zunächst im Akku. Nach Sonnenuntergang versorgt der Speicher dann den Haushalt mit Strom, etwa für Beleuchtung, TV, Waschmaschine und weitere Verbraucher. Dadurch steigt die Eigenverbrauchsquote – und jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Strom, der sonst zum deutlich teureren Haushaltstarif aus dem Netz bezogen werden müsste.
Vier Solarmodule und 2,4 kWh Speicher drastisch im Preis gesenkt
Das angebotene Paket besteht aus vier bifazialen Solarmodulen mit jeweils 450 Watt und dem Speicher Zendure SolarFlow 2400 Pro, der im Februar 2026 auf den Markt gekommen ist. In dem kompakten Gehäuse steckt natürlich auch ein Wechselrichter, die Panels können also direkt mit dem Speicher verbunden werden. Die vier unabhängigen MPP-Tracker sind bei einem Set mit vier Modulen praktisch: Jeder Eingang kann die Leistung eines Panels einzeln optimieren. Das hilft, wenn die Module unterschiedlich ausgerichtet sind oder zeitweise Schatten auf einzelne Flächen fällt.
- 4 bifaziale Solarmodule mit jeweils 450 Watt
- SolarFlow 2400 Pro Speicher mit 2,4 kWh Kapazität und Wechselrichterfunktionalität
- Zyklenfester Lithiumeisenphosphat-Akku, erweiterbar auf über 16 kWh
- 4 unabhängige MPP-Tracker, bis zu 3.000 Watt PV-Eingang
- Notstrom, Unterstützung dynamischer Stromtarife, Smart-Meter-kompatibel
Zendure Balkonkraftwerk mit 4 Modulen und Speicher SolarFlow 2400 Pro
Im normalen Steckersolarbetrieb speist das System maximal 800 Watt ins Hausnetz ein. Die mit 1800 Wp deutlich höhere Modulleistung ist trotzdem sinnvoll: Sie sorgt dafür, dass die erlaubten 800 Watt häufiger erreicht werden und gleichzeitig Energie zum Laden des Akkus übrig bleibt. Dessen Kapazität von 2,4 kWh ist groß genug, um die typische Grundlast eines Haushalts über mehrere Stunden hinweg abzudecken. Bei kaum verschattet montierten Modulen und einem hohen Eigenverbrauch sind mit einem Speicher dieser Größe zusätzliche Einsparungen von 150 bis 200 Euro im Jahr realistisch.
Deal-Check: Wie gut ist das Zendure-Angebot wirklich?
Zendure bringt das Set zum Finale seines Sunshine Sale besonders günstig unter die Leute – und zwar für 1099 Euro. Im Online-Shop weist Zendure einen Standardpreis von 1999 Euro als Vergleichswert aus. Und selbst wenn solche Hersteller-UVPs nicht mit dem niedrigsten Marktpreis gleichzusetzen sind, fällt das Angebot extrem stark aus: Zum Marktstart im Februar war der top ausgestattete Speicher nirgendwo unter 999 Euro zu bekommen, und auch derzeit liegt der Internet-Bestpreis bei über 750 Euro. Addiert man dazu die Kosten für vier bifaziale Solarmodule, landet man schnell jenseits des Zendure-Paketpreises. Und da ist die Versandkostenersparnis – Solarmodule kosten meist 80 bis 100 für den Speditionsversand – noch nicht mal eingepreist.
Zendure Balkonkraftwerk mit 4 Modulen und Speicher SolarFlow 2400 Pro
Zusätzliche Kosten können für Halterungen oder ein Smart Meter entstehen – trotzdem bietet das Paket ausgesprochen viel Technik fürs Geld. Entscheidend ist natürlich auch, ob genügend Platz für vier Module vorhanden ist. Für einen kleinen Stadtbalkon ist das Set überdimensioniert, für den Garten, das Flachdach, die Terrasse oder das Schrägdach eines Einfamilienhauses dagegen umso interessanter.
Starkes Energiepaket mit Zukunft – für Solar-Einsteiger und -Fortgeschrittene
Zendures Set aus vier Modulen und dem Speicher SolarFlow 2400 Pro verbindet hohe Solarleistung mit einem passend dimensionierten Akku. Abends den Strom verbrauchen, der tagsüber erzeugt wird – das klingt immer gut –, besonders effizient wird es aber eben mit so einem modernen Solarspeicher der dritten Generation. Der SolarFlow 2400 Pro kann mit einem Smart Meter vernetzt werden, sodass er Strom nur dann aus dem Akku ins Haus schickt, wenn er in diesem Moment auch wirklich verbraucht wird. Und das in Kombination mit einem Notstrom-Back-up, sehr hoher Solareingangsleistung sowie der Option, die Batterie auch mit Strom aus dem Netz zu laden – zum Beispiel dann, wenn dynamische Strompreise in den Keller rauschen.
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